31. Januar 2019

31/01/2019

Der große Preisschub wegen der Sanktionen der USA gegen Venezuela blieb erstmal aus. Es waren kleine Ansätze nach oben, die aber auch mit den DOE Daten in Verbindung gebracht werden. Es könnte ein Problem werden, daß die USA Sanktionen gegen Venezuela und gleichzeitig gegen den Iran verhängten. Noch sind die Auswirkungen nicht zu spüren, aber es besteht eine große Wahrscheinlichkeit für einen erheblichen Preisschub nach oben. Nach dem gestrigen Preisanstieg werden die heutigen Tagespreise nahzu ohne Veränderung erwartet, wofür auch der Euro/Dollar Kurs, der in der Nacht anzog, verantwortlich ist. 


29. Januar 2019

29/01/2019

Die Unsicherheit über das globale Wirtschaftswachstum in Sicht auf die Ölnachfrage hat den Anstieg des Preises seit Anfang des Jahres erstmal gestoppt. In den USA steigen die Ölbohranlagen, im Gegenzug senken OPEC und Saudi Arabien die Produktion. Wie sich die Sanktionen der USA gegen Venezuela auswirken, ist noch offen. Im Moment ist keine dramatische Reaktion eingetreten. Dies ist aber durchaus heut im Laufe des Tages möglich. Die heutigen Tagespreise werden eher unverändert zu gestern erwartet.


25. Januar 2019

25/01/2019

Die Überversorgung mit Öl am Markt wollte man mit Senken der Förderung kompensieren. Hat auch Anfang Januar Wirkung gezeigt. Nun kommen aber geopolitische Faktoren, die den Markt beschäftigen. Die Iran Sanktionen, die auslaufen. Wie geht es weiter? Aktuell ist die Lage in Venezuela sehr brisant. Wieder Drohungen seitens der USA, da sie von dort Rohöl beziehen. Sollte der Import ruhen, werden andere Anbieter interessant. Die gesamte Situation sorgt bei den heutigen Tagespreisen für einen Anstieg von ca. +0,70 €/100.


24. Januar 2019

24/01/2019

Gestern zogen die Preise im Laufe des Tages an. Am späten Nachmittag kamen sie dann wieder zurück. Die Händler warteten auf die Bestandsdaten, die in den späten Abendstunden bekanntgegeben wurden. Die Daten lösten ein weiteren Schub nach unten bei den Preisen aus. Heute kommen die DOE Bestandsdaten am späten Nachmittag. Der Versorgungslage am Markt scheint immer noch nicht eindeutig. Bei den heutigen Tagespreisen ist ein Minus von 0,70 €/100 angedacht.


23. Januar 2019

23/01/2019

Es ist im Moment sehr unruhig auf dem Ölmarkt. Es sind mehrere Punkte, die dafür verantwortlich sind. Einmal der Konflikt USA / China, bei dem sich eine Lösung andeutet. Bei positivem Ausgang könnte ein ansteigender Ölpreis die Folge sein. Doch durch die Produktionskürzungen der OPEC, Rußland und den Sanktionen der USA gegen den Iran, kann gegen gesteuert werden und eine Überversorgung abblockt werden. Es wird eventuell noch eine Zeit brauchen, bis sich alle Faktoren und Daten, die den Ölpreis beeinflussen, relativiert haben. Die Händler warten auf die heute anstehenden Konjunkturdaten. Auch die heute Nacht bekanntgegebenen US Ölbestandsdaten werden eine Rolle spielen. Bis dahin werden die heutigen Tagespreise unverändert zu gestern erwartet.


18. Januar 2019

18/01/2019

Trotz der Reduzierung der Fördermengen seitens der OPEC und Rußland, ist der Rohölbestand noch sehr hoch. Libyen hat seine Probleme gelöst und der Export hat mit zeitweisen Unterbrechnungen wieder begonnen, was das Angebot am Markt zusätzlich erhöht.  Auch die Aussage der USA, bei Ausnahmen der Sanktionen gegen den Iran wohlwollend zu sein, wirkt sich an der Börse aus. Hinzu kommt, daß die Nachfrage schwächer ist, als erwartet. Die heutigen Tagespreise werden mit einem Plus von ca. 0,35 €/100 erwartet.


17. Januar 2019

17/01/2019

Es schein mit dem ausgeglichenen Markt gar nicht so einfach. Die US Rohölförderung nimmt zu, die OPEC und Russland kürzen. Die Börse war gestern über den Tag sehr wechselhaft. Mehrere Auf und Ab bei den Preisen sorgte ein wenig für Unruhe. Die DOE Daten am späten Nachmittag zeigten erst eine fallende Tendenz, die sich aber später in eine steigende Tendenz wandelte. Noch ist der starke Preisrutsch von Dezember nicht wieder ausgeglichen. Geopolitische Faktoren, wie z.Bsp. eine steigende Produktion in Libyen, könnte ein Ausbalancieren des Marktes erschweren und länger hinauszögern. Für die heutigen Tagespreise bedeutet dies ein Plus von ca. 0,35 €/100.


15. Januar 2019

15/01/2019

Der Aufwärtstrend der Ölnotierungen an den Börsen ist durch die schwächeren Konjunkturdaten ausgereizt. Am gestrigen Nachmittag zogen die Notierungen an den Börsen an. Die Kursteigerung war nur von kurzer Dauer. Die eingebrochenen Exporte aus China führen vermutlich zu einem geringeren Energiebedarf. Die USA wollen die Ausnahmen bei den Ölexporten des IRAN nicht verlängern und wollen damit den Ölexport auf 0 fahren. Analysten sehen in diesem Jahr den Rohölpreis in der Spanne von 45 bis 65 Dollar pro Barrel.                                                          Für den heutigen Tag erwarten wir einen kleinen Preisrückgang von 0,10 bis 0,30 Euro per 100 Liter beim leichten Heizöl und Dieselkraftstoff.


14. Januar 2019

14/01/2019

Der Preisanstieg seit Anfang des Jahres scheint seinen Zweck, ein "normales" Preisniveau, erfüllt zu haben und kommt langsam zum Stillstand. Die Preisspanne 60 bis 70 Dollar/Barrel ist fast erreicht. Es ist lt. Analysten eine Spanne, mit der Alle sich arrangieren können. Das es immer mal wieder Faktoren gibt, die Preisschwankung nach oben bzw. unten verursachen, ist nicht auszuschließen. Auch diese Woche werden wieder Daten erwartet, die die Preise beeinflussen. Die heutigen Tagespreise werden mit einem Minus von ca. 0,90 €/100 erwartet.


10. Januar 2019

10/01/2019

Es scheint, als würde die Börse nach den Feiertagen wieder in Gang kommen. Saudi Arabien gibt seit Jahren die Bestandsdaten unverändert an, trotz hoher Förderung,  Nachdem Einige darüber etwas verwundert waren, gab Saudi-Arabien per 31.12.2017 eine Bestandszahl an, die weiterhin hohe Reserven bestätigt. Trotzdem kündigen die Saudis Exportkürzungen an, um den Markt wieder halbwegs ins Gleichgewicht zu bringen. Auch die OPEC hatte schon im Dezember mit Förderkürzungen begonnen. Dies sorgte seit Anfang des Jahres wieder für steigende Preise. Der heutige Tagespreis wird mit einem Plus von ca. 0,50 €/100 erwartet.