18. April - 2019

18/04/2019

Der Bestandsrückgang in Amerika ist nicht so deutlich ausgefallen wie es in der Nacht zuvor veröffentlicht wurde. Damit setzten an den Börsen Gewinnmitnahmen ein und die Notierungen gaben leicht nach. Auf der einen Seite zeichnet sich eine Fördererhöhung in der Schieferölindustrie in Amerika und Kanada ab und auf den anderen Seite stehen die Produktionskürzungen der OPEC+ mit den Risiken um den IRAN, Venezuela und Libyen.                          Die Verbraucher im Euro Raum können sich heute über eine kleine Senkung der Preise von 0,25 bis 0,40 Euro per 100 Liter erfreuen.           Wir wünschen allen ein sonniges Osterfest mit viel Spaß beim Eiersuchen und Eierwerfen auf den grünen Wiesen.


17. April 2019

17/04/2019

Die Notierungen an den Ölbörsen erreichten am gestrigen Abend die höchsten Notierungen in diesem Jahr. Zusätzlich werden die Notierungen durch die ersten Bestandsdaten aus Amerika gestützt. Wie es zu erwarten war, wirkt sich die Produktionskürzung der OPEC+ aus. Wir müssen weiterhin mit leicht steigenden Notierungen rechnen. Den Weltmarkt interessiert es nicht ob in Deutschland nur geringer Bedarf ist bzw. die Verbraucher auf fallende Preise wetten und erst später im Jahr die Tanks füllen.                Heute müssen die Verbraucher im Euro Raum mit einer Preiserhöhung von 0,70 bis 1,00 Euro per 100 Liter rechnen.


16. April 2019

16/04/2019

An der für die Ölbörsen interessanten Nachrichtenlage hat sich am gestrigen Tag nicht geändert. Es besteht weiterhin Korrekturpotenzial in beide Richtungen. Jeder Analyst hat eine andere Einschätzung der Versorgungslage und/bzw. des Rohölbedarfs. Bisher wird die Förderbegrenzung der OPES+ eingehalten und somit das Angebot knapp gehalten. Wenn es zu weiteren Produktionsausfällen (Libyen u. Venezuela) kommt können die Notierungen auch kräftig anziehen.              Für heute erwarten wir keine Preisänderungen im Euro Raum.


15. April 2019

15/04/2019

Bei dem sehr ruhigen Geschäft und keiner akuten Geopolitischen Nachrichten besteht leichter technischer Verkaufsdruck an den Börsen. Einige Börsianer wollen Gewinne mitnehmen. Die Anzahl der US Ölbohranlagen ist wieder gegenüber der Vorwoche um 15 gestiegen. Durch die gestiegenen Preise rechnet sich die Investition in die Ölbohranlagen. Weitere Investitionen in Pipelinekapazitäten erhöhen die Transportmöglichkeiten, im 2. Halbjahr 2019, um das geförderte Öl auch verkaufen zu können. Saudi Arabien unterstützt lt. Medienberichten den libyschen General Hafter bei seiner aktuellen Offensive auf Tripolis. Die Kämpfe haben in den letzten Tagen zugenommen und dehnen sich auch in der Nähe wichtiger Ölverladehäfen aus. Es könnte daher zu einer Unterbrechung der Rohölförderung und –verladung kommen. Dies würde die Notierungen an den Börsen steigen lassen. Die Maßnahmen gegen den IRAN sind an den Börsen eingepreist. Was die erweiterten US-Sanktionen, vom Wochenende, gegen die Ölexporte Venezuelas für Auswirkungen haben bleibt abzuwarten.         Die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet, das die Russland zusammen mit der OPEC+ die Produktion in der 2. Jahreshälfte steigern könnte um Marktanteile Amerikas zu verdrängen. Die könnte geschehen auch auf die Gefahr hin, dass der Ölpreis auf 40 US-Dollar pro Barrel fallen könnte. Wie soll sich ein Verbraucher bei der Nachrichtenlage verhalten.               Heute werden die Preise im Euroraum unverändert erwartet.                                                    Allen einen guten Start in die verkürzte Woche vor Ostern.


12. April 2019

12/04/2019

Nach dem Anstieg der Notierungen bewegen sich die Kurse wieder in einen Seitwärtstrend. Es gibt keine aktuellen Nachrichten die einen wesentlichen Einfluss auf die Börsen haben. Alle Faktoren liegen auf dem Tisch. Bei neuen Nachrichten dürfen die Notierungen weiter anziehen. Wir können den Heizölverbrauchern nur die Empfehlung geben, dass sie in diesem Jahr nicht zu lange warten bis der Bedarf gedeckt wird. Im letzten Jahr mussten viele Verbraucher zu den teuersten Preisen einkaufen.               Für den heutigen Tag erwarten wir keine Preisänderungen. Wir wünschen allen Kunden und Verbrauchern ein schönes Wochenende.


11. April 2019

11/04/2019

Die Preiserhöhung beim Rohöl und damit auch bei den Produkten setzt sich fort. Die Notierungen erreichen neue Jahreshochs an den Börsen nach veröffentlichten Bestandsdaten aus Amerika. Die Rohölbestände sind zwar gestiegen, bei den Fertigprodukten hat ein großer Bestandsabbau stattgefunden. Die anhaltend hohe Nachfrage, Produktionskürzungen der OPEC+ und die Geopolitischen Krisenherde werden weiterhin das Preisniveau bestimmen. Von einer Preisreduzierung sind wir weit  entfernt.               Heute müssen die Verbraucher im Euro-Raum mit einer Preiserhöhung von 0,50 bis 0,70 Euro per 100 Liter kalkulieren.


09. April 2019

9/04/2019

Die Ölnotierungen bleiben auf dem hohen Niveau. Nach dem Anstieg vom gestrigen Tag scheint erst einmal eine Konsolidierung einzutreten. Die neuen Provokationen vom Präsident Trump zum IRAN könnten die Notierungen weiter steigen lassen. Eine Entspannung ist durch die Unruhen in Libyen, Venezuela und den Sanktionen gegen den IRAN nicht zu erwarten. Russland hat durchblicken lassen, dass zum Ende des Sommers bei entsprechendem Bestandsabbau die Produktion wieder erhöht werden könnte.         Für den heutigen Tag können die Verbraucher im Euro Raum mit etwa gleichbleibenden Preisen rechnen.


08. April 2019

8/04/2019

Die Unruhen in Venezuela und Libyen verbunden mit guten Wirtschaftsdaten lassen die Preise steigen. Der Rohölpreis erreicht das 5-Monats-Hoch. Die Unruhen führen zu Verknappungsängste lassen veranlassen die Börsianer wieder auf steigende Preise zu Wetten. Die Produktenbestände sind in Amerika zeigten hohe Abbauten. Allerdings klettert die Rohölproduktion in den USA klettert auf Rekordhöhe. Die US-amerikanische Schieferölförderung stagniert, die strategische Verknappung das OPEC-Angebot ist auf ein Fünf-Jahres-Tief gefallen. Insbesondere Saudi-Arabien ist die größte Förderbremse, wobei zusätzlich der OPEC-Ausstoß durch die krisenbedingte Minderangebote aus aus den Krisenländern zusätzlich geschmälert wird. Auch Russland und Kasachstan erfüllen im Rahmen ihrer OPEC+-Zusagen die Förderung zurück zu nehmen um damit das Angebot zu verknappen.        Heute müssen sich die Verbraucher auf einen Preisanstieg in Höhe von 0,90 bis 1,20 Euro per 100 Liter einstellen.


04. April.2019

5/04/2019

Es ist im Moment gar nicht so einfach, eine Prognose zur Preisentwicklung abzugeben. Nachdem die Preise im Januar anzogen, aufgrund der Auswirkungen der Produktionssenkung der OPEC, ist seit Mitte Februar keine große Veränderung zu vermelden. Zu- bzw. Abschläge bei den Preisen glichen sich im Laufe der Woche fast immer aus. Jetzt meinen einige Branchenkenner, daß man in den nächsten Monaten eher mit höheren Preisen rechnen solle. Ob dies eintrifft, hängt von zu vielen Faktoren ab, die man so weit im Voraus nicht planen kann. Die Woche endet mit einem Plus von ca. 0,40 €/100.


28. März 2019

28/03/2019

Im Laufe des gestrigen Tages waren keine Impulse, die eine klare Richtung für Preise gaben. Der Fokus lag auf der Bekanntgabe der DOE Daten am späten Nachmittag. Aber auch die Zahlen verursachten am Markt keine große Reaktion. Als dann Gewinnmitnahmen ins Spiel kamen, drehte der Futures kurzzeitig nach oben. Die Erholung am späten Abend glich das Ganze teilweise aus. Die Marktlage bleibt weiterhin unruhig. Die heutigen Tagespreise werden mit einem Minus von ca. 0,30 € erwartet.